28.05.2004

Kameradschaftsabend

Auf dem Bild (von links): Bürgermeister Horst Wipplinger, Ehrenvorstand Xaver Waldbauer mit Frau, Vorstand Hermann Engl, Kommandant Josef Thoma, Ehrenkommandant Josef Sterl und Kreisbrandinspektor Alois Fischl
1. Kommandant Josef Thoma ernennt Xaver Waldbauer (Mitte) und Josef Sterl zu Ehrenvorstand bzw. -kommandant
Das ist einer der Teller den die verdienten Vorstandsmitglieder aus Text 2 erhalten haben.
Vizelandrat Günter Kohl gratuliert den 25 bzw. 40 jährigen Aktive Feuerwehrkameraden
In Vertretung für den verhinderten Jugendwart Stefan Bauer, dankt Michael Schuster dem langjährigen Jugendwart Erich Knon für seine engagierte Arbeit für den Feuerwehrnachwuchs.

42 Jahre für die Feuerwehr aktiv

Xaver Waldbauer und Josef Sterl jun. sind Vorbilder für die Jugend

Straßkirchen (sl) Mit einem Festakt verabschiedete die FFW Straßkirchen ihre Führungskräfte. Xaver Waldbauer, der 24 Jahre den Verein führte, und Josef Sterl jun, 18 Jahre als Kommandant an der Front, waren bei den letzten Wahlen nicht mehr angetreten. Zusammen waren sie 42 Jahre für die Feuerwehr aktiv.

Groß war deshalb auch die Zahl prominenter Gäste, die teilweise auch mit beiden ein Stück des gemeinsamen Weges gegangen waren, und natürlich erwiesen auch Abordnungen der Nachbarwehren Oberilzmühle und Salzweg den Ausscheidenden die Ehre. Vorstand Hermann Engl konnte gar nicht alle Verdienste aufzeigen, so groß ist die Liste. Neue Geräte bis zum Tanklöschfahrzeug, aber auch die Unterbringung waren beiden ein großes Anliegen. Schmuckstück ist aber das im vergangenen Jahr eingeweihte neue Gerätehaus. „Ihr habt sicher viele schlaflose Nächte verbracht,“ meinte Engl im Hinblick auf dieses große Werk das Beiden und ihren Familien viel abverlangte. Deshalb gab es auch Blumen für die Ehefrauen, die ebenfalls großes für die Wehr leisteten, bis hin zur Verköstigung der freiwilligen Arbeiter auf der Baustelle.

Kommandant Josef Thoma stellte in seiner treffenden Laudatio den großen Motivationsverdienst in den Mittelpunkt. „Ihr habt euch Tag und Nacht engagiert,“ bescheinigte er beiden, und damit die gesamte Mannschaft durch euer Beispiel motiviert. Waldbauer habe um die Arbeit, Sterl um die freiwilligen Arbeiter geschaut. Alles sei nur am Wohl der Wehr ausgerichtet gewesen, keiner wollte selbst im Mittelpunkt stehen. Wegen dieser herausragenden Leistungen und dem beispielgebenden Engagement habe man beiden die Ehrentitel „Ehrenvorstand“, bzw. „Ehrenkommandant“ verliehen. Als Dank erhielten die Ehepaare jeweils Gutscheine für den Vereinsausflug vom 10. bis 12. September nach Ungarn an den Plattensee und nach Budapest.

Vizelandrat Günter Kohl stellte die Bedeutung der beiden Ämter heraus. „Der Feuerwehrbetrieb muss am Laufen gehalten werden, das haben beide in hervorragender Weise geschafft,“ meinte er, natürlich auch dank der Ehefrauen, die dabei mit leiden würden. Der hervorragende Feuerwehrnachwuchs sei auch ein Verdienst der Beiden. Bürgermeister Horst Wipplinger sprach von einer grandiosen Aufwärtsentwicklung der Wehr unter Waldbauer und Sterl. Waldbauer habe den Verein mit Herzblut geführt, seine Ehefrau habe als Fahnenmutter segensreich gewirkt. Beide hätten auch das Feld für ihre Nachfolge bestens bestellt.

Mit einer Dankurkunde und dem Ehrenkrug der Gemeinde brachte er den Dank der Bürger zum Ausdruck. KBI Alois Fischl bescheinigte der Wehr einen hervorragenden Ausbildungsstand und beste Gerätschaften, beides ein Verdienst der Geehrten. „Ihr seid ein Vorbild für die Jugend und die Gesellschaft und habt mehr als nur eure Pflicht getan,“ meinte Fischl. Auch für die Zukunft braucht die Feuerwehr starke Führungskräfte, weil ihr ein steifer Wind ins Gesicht blase. In einer launigen Rede schloss Ehrenstadtbrandrat Josef Aschenbrenner der offiziellen Teil. Mit Anekdoten gewürzt schloss er mit der Feststellung, die Feuerwehr sei immer zeitgemäß gewesen, weshalb sie auch nicht reformiert werden brauche.


Rund um die Uhr einsatzbereit – verdiente Feuerwehrmänner geehrt

Weichen für Verjüngung gestellt – Landrat verteilt Urkunden 

Straßkirchen (sl) Im Rahmen eines Kameradschaftsabends verteilte Vizelandrat Günther Kohl Urkunden und Ehrenzeichen für eine Reihe verdienter aktiver Wehrmänner. Vorstand Hermann Engl verabschiedete dabei auch langjährige Funktionäre. In seiner Laudatio im vollbesetzten Gemeindesaal wies Kohl auf die stete Einsatzbereitschaft der Wehrmänner und –frauen hin. „ Das ist uns was wert, wenn jemand nachts oder bei schlechtem Wetter ausrückt,“ betonte er. Man werde auch gerufen, wenn es einem gerade nicht passt und das ohne Bezahlung. Diesen Einsatzwillen zeigten viele bereits über Jahrzehnte. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden 13 Männer geehrt, für 40 Jahre einer (siehe Foto).  Bürgermeister Horst Wipplinger sprach von vorbildhafter Einsatzbereitschaft der Geehrten und dankte im Namen der gesamten Straßkirchner Bürger. „Besonders freut mich, dass aus dieser Gruppe auch die neue Vereinsführung hervorgegangen ist,“ fügte er hinzu. KBI Alois Fischl bescheinigte den Kameraden, sie hätten in den 25, bzw. 40 Jahren mehr als nur ihre Pflicht getan. Sie seien damit Vorbilder für den Nachwuchs. Besonders bedankten sich Vorstand Hermann Engl und Kommandant Josef Thoma bei Funktionsträgern, die im Laufe der Zeit Ämter bekleideten und aus beruflichen oder familiären Gründen kürzer treten müssen.  So seien Xaver Waldbauer und Josef Sterl jun. 24. Jahre Vorstand, bzw. 18 Jahren Komman-dant gewesen. Ihre großen Verdienste habe man an anderer Stelle bereits gewürdigt. Karl Friedl war Kassier, 2. Kommandant und Funkbeauftragter, Johann Reitberger hat als Schriftführer und Funkbeauftragter mitgeholfen, Alois Schiermeier gehörte dem Festausschuss zum 100-Jährigen an ist bis heute bei allen Veranstaltungen der Schankkellner. Josef Zechmann war 2. Vorstand, Beisitzer und Schriftführer und Erich Knon Jugendleiter. Knon habe aus den Buben richtig gute Feuerwehrmänner gemacht, lobte Engl. Als Erinnerung gab es bemalte Holzteller mit dem Hl. Florian und den Dank der Führungskräfte auch an die Ehefrauen für deren Verständnis. Darüber hinaus erhielten noch viele Wehrmänner Ärmelabzeichen für 10 bis 40 Jahre Mitgliedschaft.