25.04.2006
Frühjahrsübung in Hutthurm
Sieben Übungen für 31 Feuerwehren
Aktionswoche in Passau-Nord: Je 150 Leute alarmiert
Witzmannsberg (rem). Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden, Ruderting, Witzmannsberg, Aicha vorm Wald, Hofkirchen und Hutthurm haben in der vergangenen Feuerwehr-Aktionswoche wieder verstärkt geübt. Dabei probten die Hilfskräfte vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten bei größeren Schadens-Ereignissen und machten sich mit verschiedenen Großobjekten vertraut. In diesem Jahr setzten die Verantwortlichen im KBI-Bereich Passau-Nord bei der Planung der Feuerwehr-Aktionswoche vermehrt auch auf Begehungen von gefährdeten Objekten und schulten die Einsatzkräfte in den Örtlichkeiten. Dies dient vor allem den Führungskräfte im Einsatzfall zur raschen Orientierung und erleichtert ihnen schnelle Entscheidungen. Unter anderem wurde eine Begehung bei der Firma Kaiser in Aicha vorm Wald durchgeführt.
Eine der Einsatzübungen wurde heuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Lueg bei Witzmannsberg abgehalten. Dort übten unter der Leitung der Feuerwehr Rappenhof die Kameraden aus Neukirchen, Tittling, Witzmannsberg, Fürstenstein und Preying die Brandbekämpfung auf einem Bauernhof. Die Feuerwehren rund um Hutthurm probten in einer weiteren Großübung bei der Metzgerei Rosenstingl. An der Rudertinger Grundschule wurde eine Übung mit mehreren Feuerwehren abgehalten. Die Wehren aus dem Bereich Hofkirchen übten auf einem Anwesen in Tracking. Insgesamt fanden in der vergangenen Woche sieben Übungen statt. Daran beteiligten sich jeweils um die 150 aktive Feuerwehrmänner und -frauen aus allen 31 Feuerwehren des KBI-Bereiches.
„Bei den Einsatzübungen wurde von den Feuerwehrdienstleistenden eine engagierte und professionelle Arbeit an den Tag gelegt. Die gute Ausbildung und die zeitgemäße Ausrüstung prägen dabei die Feuerwehrarbeit“, so Kreisbrandinspektor Alois Fischl. Leider sei es nicht mehr selbstverständlich, dass Übungsobjekte zur Verfügung gestellt oder die Besichtigung von Einsatzobjekten gestattet werden. Fischl hatte gemeinsam mit den Kreisbrandmeistern Walter Preis, Michael Schmid und Georg Stelzer und den jeweils örtlichen Kommandanten die Ausbildungsveranstaltungen organisiert und beobachtet hat.




