18.03.2006
Jahreshauptversammlung
Feuerwehr fordert Hydranten in Siedlungen
Mit neuem Anhänger auch für Magnesiumbrände gerüstet
Jugendleiter Erich Knon verabschiedet
Straßkirchen (sl). Die Feuerwehr blickt auf ein Jahr mit 30 Einsätzen und vielen Übungen zurück. Kommandant Josef Thoma stellte bei der Jahreshauptversammlung fest, dass Ausrüstung und Gerät auf dem neuesten Stand sind. Es gilt jedoch einen Trockenlöschanhänger P 250 zu beschaffen, um auch für Magnesiumbrände gerüstet zu sein. Nach einem Totengedenken für Willi Pangerl, Max Ranzinger und Matthias Holler gab Vorstand Hermann Engl einen Überblick über die Situation des Vereins. „68 Aktive, 13 Jungfeuerwehr-Angehörige, 28 Ehrenmitglieder und 66 Fördernde gehören derzeit zu uns“, erläuterte er den aktuellen Mitgliederstand. Engl dankte dem jungen Team Stefan Bauer, Konrad Ranzinger und Michael Schuster für den Jahresbericht, in dem auf 65 Seiten das Jahr 2005 zusammengefasst und die Wehr vorgestellt wurde. Kommandant Josef Thoma nannte Verkehrsunfälle, sechs Haus- und Autobrände oder 22 technische Hilfeleistungen. „Die fortschreitende Technisierung und neue Rechtsvorschriften erfordern eine permanente Aus- und Fortbildung“, mahnte Thoma. Entsprechend viele Übungen wurden durchgeführt: 25 Männer und Frauen haben sich Schulungen unterzogen, 19 machten Leistungsabzeichen. Eine neue Verpflichtung zur Schulung erwächst aus der Forderung des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes zur Arbeit mit Motorsägen.
Thoma verteidigte die Beschaffungen und Investitionen der letzten Jahre, die sich besonders beim Einsatz anlässlich der Schnee-Katastrophe und einem Wohnhausbrand bewährt hätten. „Ziel muss sein, dass in neuen Siedlungsgebieten auch Oberflur-Hydranten eingerichtet werden.“ Dazu gebe es jetzt Gespräche mit der Gemeinde. Bürgermeister Horst Wipplinger sagte seine Unterstützung zu. Im übrigen habe man die Haushaltsmittel für die Wehren fast verdoppeln müssen, weil Technik, Ausrüstung und Wartung immer aufwendiger würden. „In unseren Wehren ist das Geld aber gut angelegt“, stellte das Gemeindeoberhaupt anerkennend fest. Auch Kreisbrandinspektor Alois Fischl sparte nicht mit Lob und gab allgemeine Infos aus dem Feuerwehrverband.
Jugendwart Stefan Bauer zeigte auf, dass die Jugendfeuerwehr sehr aktiv übt, aber auch Geselligkeit pflegt. Beim Jugendzeltlager habe man im Wettbewerb mit 60 Wehren den 6. Platz belegt. Drei Aufrückern zu den Aktiven stünden drei Neuzugänge gegenüber.
Atemschutzbeauftragter Michael Schuster berichtete von drei Einsätzen und zehn Übungen. Derzeit habe man 18 Atemschutzträger und fünf weitere Spezialisten für Chemikalien. Kassier Christian Nestler und des Schriftführer Konrad Ranzinger berichteten über ihre Aufgaben. Endgültig verabschiedet wurde der ehemalige Jugendleiter Erich Knon, der nach Oberdiendorf gezogen und in die dortige Wehr eingetreten ist. Als Vertrauensleute wurden bestätigt: Georg Angerer, Karl Küblböck, Johann Puffer jun. und Andreas Schröger.




