„Scheitlknien“ waren guter Dinge v. li. Vorstand Hermann Engl, Kommandant KBM Josef Thoma, 2. Kommandant Christian Angerer und 2. Vorstand Max Gruber.
Durch diese „Hohle Gasse“ der Salzweger müssen sie kommen, in der Spirale v.li. Bürgermeister Horst Wipplinger, Fahnenmutter Maria Waldbauer, 2. Kommandant Christian Angerer, Kommandant Josef Thoma und Salzwegs Kommandant Rupert Weidinger. Den Leiterwagen mit dem Freibier zogen die Jungwehrler v.li. Simon Kornexl und Florian Gruber.
16.01.2010
Straßkirchner Feuerwehr musste sich Patenschaft der Salzweger erst verdienen
Humorvolle Hürden waren zu überwinden – jetzt hilft die Nachbarwehr beim 125-Jährigen
Von Josef Heisl
Straßkirchen Im Juni feiert die Freiwillige Feuerwehr Straßkirchen ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum. Dafür wurde jetzt die FF Salzweg gebeten, die Patenschaft zu übernehmen. Die musste sich die fast vierzigköpfige Abordnung aus dem Nachbarort dann aber sauer verdienen.
Bereits vor dem Feuerwehrhaus wurden die Straßkirchner, die mit allen Führungskräften, der gesamten Vorstandschaft, Ehrenvorstand Xaver Waldbauer und Ehrenkommandant Josef Sterl, der Fahnenmutter Maria Waldbauer und Schirmherr Bürgermeister Horst Wipplinger angerückt waren, mit einer C-Schlauch-Spirale empfangen. Alle mussten sich durch das Labyrinth kämpfen, an dem die Salzweger Feuerwehrkameraden Spalier standen und genüsslich zusahen. Dann ging es unter schmissigen Weisen, gespielt von der vielseitigen Musikerin Christina Ranzinger, zu den nächsten Prüfungen. Patenkommandant Rupert Weidinger begrüßte besonders launig die Gäste und meinte man wolle gerne die Patenschaft übernehmen. „Die müsst ihr euch aber sauer verdienen und die Mannschaft muss sich auch dafür würdig erweisen“, betonte er.
Jetzt galt es für die Gäste vier Aufgaben zu lösen, die viel Geschicklichkeit und Können erforderten. So war ein rohes Ei mit dem Rettungsspreizer von einem Pylon auf einen weiteren umzusetzen, was die Straßkirchner ebenso mit Bravour erledigten wie das anschließende vorsichtige Durchschieben eines Eies durch einen B-Schlauch. Ganz vorsichtig ging man zu Werke um ja das vermeintlich rohe Ei nicht zu zerdrücken. Am Ende stellte sich das Ei aber als gekocht heraus und musste gegessen werden. Natürlich durfte neben den weiteren Aufgaben auch das übliche „Scheitlknien“ nicht fehlen. Die Salzweger hatten dafür besonders kantige Holzscheite ausgesucht und Vorstand Max Knon forderte der Gästeführung auch noch ein „Vater Unser“ ab. Als die Führungskräfte so auf den Scheiten knieten forderten gar eigene Wehrmänner noch eine Zugabe für die Chefs.
Nach all den Prüfungen war die Patenschaft besiegelt, welche die Salzweger auch schon beim Hundertjährigen übernommen hatten. Kommandant KBM Josef Thoma bat zum Schluss noch um kräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Jubelfestes. Auch Bürgermeister Horst Wipplinger strahlte ob dieser wunderbaren Kameradschaft seiner Wehren. Er warb um eine zahlreiche Teilnahme am Fest, das vom 11. bis 13. Juni stattfindet und bei dem als Stargäste am ersten Tag die von Funk und Fernsehen bekannten „Wellküren“ auftreten werden. Der Vorverkauf wird demnächst eröffnet.




