26.03.2011

Mit Max Gruber hat die Feuerwehr wieder einen Vorstand

Die Aktuelle Führungsmannschaft der FF Straßkirchen mit Bürgermeister Horst Wipplinger, KBM Josef Thoma (3.v.re.) (li.) und Fahnenmutter Maria Waldbauer (Mitte), v.li. Kassier Stefan Schneider, 1. Kommandant Christian Nestler, 2. Vorstand Karl Wolf, Jugendwartin Marion Mindl, 2. Kommandant Max Zillner jun., Schriftführerin Stefanie Waldbauer und 1. Vorstand Max Gruber. (Foto Heisl)
Die Aktuelle Führungsmannschaft der FF Straßkirchen mit Bürgermeister Horst Wipplinger, KBM Josef Thoma (3.v.re.) (li.) und Fahnenmutter Maria Waldbauer (Mitte), v.li. Kassier Stefan Schneider, 1. Kommandant Christian Nestler, 2. Vorstand Karl Wolf, Jugendwartin Marion Mindl, 2. Kommandant Max Zillner jun., Schriftführerin Stefanie Waldbauer und 1. Vorstand Max Gruber. (Foto Heisl)

Karl Wolf übernahm den Vize-Posten – Im Jubiläumsjahr kam das neue LF 20/16

Von Josef Heisl

Straßkirchen  Nach mehrmonatiger Vakanz hat die Freiwillige Feuerwehr wieder einen 1. Vorsitzenden. Max Gruber, der bisher den Verein kommissarisch geführt hatte, tritt nun das Amt an, das Hermann Engl aus gesundheitlichen Gründen im Vorjahr niederlegen musste. Auf den Vizeposten wurde Karl Wolf gewählt.

Nach einem Gedenken an die vier verstorbenen Mitglieder Johann Nigl, Ferdinand Wagner, Fritz Irlesberger und Johann Puffer eröffnete Max Gruber im Beisein von Ehrenvorstand Xaver Waldbauer, Ehrenkommandant  Josef Sterl und Fahnenmutter Maria Waldbauer im Gemeindesaal die Generalversammlung. Natürlich nahm der Rückblick auf die Feier des 125jährigen Gründungsjubiläums breiten Raum ein. Von der ersten Besprechung bis zum Festtag sei die Wehr fest zusammengestanden. Sogar eine Wallfahrt nach Altötting habe man durchgeführt, wo mit Stiftsprobst Günther Mandl um schönes Wetter für das Fest gebetet wurde. Gruber dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, besonders der damaligen Führung  um Vorstand Hermann Engl und  Kommandant  KBM Josef Thoma.

Die Wehr sei an kirchlichen und weltlichen Festen beteiligt gewesen, fuhr Gruber fort. In der Generalversammlung im  Juli 2010 habe man dann keinen neuen Vorstand gefunden. Er habe ersatzweise die Geschäfte im Interesse des Vereins gerne geführt. Bevor er sich aber als 1. Vorstand zur Verfügung stellte, brauchte er aber schon eine längere Bedenkzeit. Doch so gelungene Veranstaltungen wie die Christbaumversteigerung oder die Erstellung des Jahresberichtes, bei denen viele eng zusammen gearbeitet haben, hätten ihm die Entscheidung erleichtert. Als letzte Amtshandlung  zeichnete Gruber noch die Kameraden Christian Angerer, Stefan Bauer, Hermann Engl, Christian Nestler, Konrad Ranzinger, Michael Schuster und KBM Josef Thoma für ihren langjährigen besonderen Einsatz  auch in der Vorstandschaft aus.

Über 511 Einsatzstunden berichtete anschließend 1. Kommandant Christian Nestler. Darunter waren Brand- Verkehrsunfall-, Vermisstensuch- und Absicherungseinsätze.  Auch ein großes Wespennest musste die Feuerwehr entfernen. Ärgerlich seien die Fehlalarme gewesen. Mit dem neuen LF 20/16, das seit Juni für die Einsätze zur Verfügung stehe, sei man auf dem modernsten Stand der Technik. Entsprechend erfreut wurde die Ankunft gerade noch vor dem Jubiläumsfest mit Blasmusik gefeiert.

Die 12 Übungen seien durchwegs gut besucht gewesen. Mit Marion Mindl, Lisa Hackl und Maximilian Köppl hätten drei Aktive die Maschinistenausbildung erfolgreich abgeschlossen. Einige Aktive seien befördert worden. Max Gruber dankte er für 18 Jahre als Atemschutzwart und sieben Jahre als 2. Vorstand. Schriftführerin Stefanie Waldbauer gab bekannt, dass die Wehr derzeit 202 Mitglieder hat, 79 Aktive, 15 Angehörige der Jugendwehr, zwei passive Mitglieder, 25 Ehrenmitglieder einschließlich Fahnenmutter und 81 Förderer.

Kassier  Stefan Schneider konnte ebenfalls nur Positives berichten, die Kasse war in Ordnung, so stellten die Kassenprüfer Josef Mindl und Matthias Klinger den Antrag, die Vorstandschaft zu entlasten, was einstimmig geschah.  Jugendwartin Marion Mindl freute sich über fünf Neuzugänge, wohl auch als Folge eines Infoabends. Der Wissenstest, in Straßkirchen für 200 Jungfeuerwehrler durchgeführt, sei sehr gut gelaufen, ebenso die Friedenslichtaktion. Beim Jugendzeltlager in Österreich hätten die Jungen Gemeinschaft und Kameradschaft gepflegt. Mindl bedankte sich für die Unterstützung bei ihrem Vorgänger Stefan Bauer. „Die Wehr hat 14 Atemschutzträger“,  teilte Atemschutzbeauftragter Thomas Mindl mit. Vier Übungen und ein Einsatz hätten die Spezialisten ganz schön gefordert. Heuer seien bereits zwei Neue hinzugekommen.

Unter der Leitung von Bürgermeister Horst Wipplinger wurden dann die notwendigen Neuwahlen durchgeführt. Alle drei Kandidaten wurden einstimmig gewählt, zum 1. Vorstand Max Gruber, zum 2. Vorstand Karl Wolf und zum Vertrauensmann Markus Rosenberger. Der Bürgermeister gratulierte als erster und lobte die Wehr für ihren Einsatz- und Übungseifer. Das Jubiläumsfest habe gezeigt, welche Gemeinschaft da in Straßkirchen gewachsen sei. Als besonders erfreulich bezeichnete Wipplinger die gute Jugendarbeit und das erfolgreiche Abschneiden bei den Prüfungen.

KBM Josef Thoma entschuldigte KBR Josef Ascher, der verhindert war. Er lobte den sehr gelungenen Jahresbericht, der auf jeden Fall beibehalten werden sollte. Der KBM erläuterte unter anderem die ab 2012 mit der integrierten Leitstelle kommenden veränderten Einsatz- und Alarmierungsabläufe und ging auch auf die geänderten Förderrichtlinien ein.  Mit einem Rehragout vom Gutsbräu, die zwei Rehe hatte Jagdpächter Max Nigl gestiftet, klang die Versammlung aus.