07.11.2008

Explosion einer Biogasanlage in Seiersdorf bei Salzweg

Gegen 00:00 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag schrillten in Seiersdorf bei Salzweg im Landkreis Passau, die Alarmglocken. Eine Biogasanlage war explodiert.

Josef Thoma, Kommandant FF Straßkirchen: "Als wir angekommen sind, haben wir eine riesige Explosion gesehen. Das Maschinenhaus und das Schalthaus waren völlig zerstört und der restliche Teil stand in Flammen."

Das Areal auf dem die Biogasanlage stand, glich einem Schlachtfeld. Lange bestand weiterhin Explosionsgefahr. Josef Thoma, Kommandant FF Straßkirchen: "Für uns gab es folgende Prioritäten: 1. Die Brandbekämpfung, 2. Eine ausreichende Wasserversorgung herzustellen und 3. enthielt der Gärbehälter immer noch Gas. Damit wir ihn entschärfen konnten, orderten wir noch Feuerwehrkräfte nach."

Die fast 70 Feuerwehrmänner kämpften aber nicht nur gegen das Feuer, sondern auch gegen 30.000 Liter Gülle:
Josef Thoma, Kommandant FF Straßkirchen: "Die Gülle ist ausgelaufen und in einen Bach gelangt, der in die Ilz mündet. Wir haben natürlich sofort das Wasserwirtschaftsamt verständigt. Inwieweit dies nun Schäden nach sich zieht, kann ich noch nicht sagen."

Abgesehen von möglichen Gewässerverschmutzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 80.000 Euro.

Nach ersten Ermittlungen brach im Steuerungsraum aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Dieses Feuer führte anschließend zur Explosion des Vorgärungsbehälters. Menschen oder Tiere wurden nicht verletzt, die Ermittlungen der Kriminalpolizei Passau dauern an.

Explosion und Brand einer Biogasanlage in Seiersdorf

Am Freitag, 7. November, gegen 00.05 Uhr kam es in Seiersdorf zu einem Brand und einer Explosion in einer Biogasanlage. Nach ersten Ermittlungen ist im Steuerungsraum aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das zur anschließenden Explosion des Vorgärungsbehälters, des sogenannten Fermenters führte.

Der Schaden beläuft sich auf ca. 80.000 Euro. Aus dem angrenzenden Silo für die Nachgärung traten ca. 30 m³ Gülle aus, die in ein angrenzendes Feld abgeflossen sind. Da sich angrenzend an das Feld ein Bachlauf befindet, wurde zur Feststellung evtl. eingetretener Gewässerschäden von der Polizei ein Sachverständiger der Servicestelle Passau des Wasserwirtschaftsamts Deggendorf hinzugezogen.

Das Silo für die Nachgärung musste zunächst abgekühlt werden, da ebenfalls Explosionsgefahr bestand, erst dann konnten die Gärungsgase aus dem Silo kontrolliert abgelassen werden.

Durch den Brand, der gegen 01.00 Uhr entgültig gelöscht war, wurden keine Personen verletzt. Am Einsatzort waren die Feuerwehren Straßkirchen, Salzweg, Oberilzmühle, Hutthurm, Leoprechting und Ruderting eingesetzt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei Passau geführt.

Explosion in Biogasanlage

Ein Schaden von rund 80 000 Euro ist in der Nacht zum Freitag beim Brand einer Biogasanlage in Seiersdorf (Gemeinde Salzweg/Landkreis Passau) entstanden. Nach Angaben der Polizei kam es gegen Mitternacht zu einer Explosion in der Anlage. Nach ersten Ermittlungen war im Steuerungsraum aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das zur Explosion des Vorgärungsbehälters, des sogenannten Fermenters, führte. Aus dem angrenzenden Silo für die Nachgärung traten ca. 30 Kubikmeter Gülle aus, die in ein angrenzendes Feld abflossen. Da sich angrenzend an das Feld ein Bachlauf befindet, wurde ein Experte des Wasserwirtschaftsamtes eingeschaltet, der feststellen soll, ob das Wasser verunreinigt wurde. Das Silo für die Nachgärung musste zunächst abgekühlt werden, da ebenfalls Explosionsgefahr bestand, erst dann konnten die Gärungsgase aus dem Silo kontrolliert abgelassen werden. Bei dem Brand, der gegen 1 Uhr endgültig gelöscht war, wurden keine Personen verletzt. Am Einsatzort waren die Feuerwehren Straßkirchen, Salzweg, Oberilzmühle, Hutthurm, Leoprechting und Ruderting eingesetzt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kriminalpolizei Passau geführt.

Explosion verwüstet Biogasanlage

Feuer im Steuerungsraum vermutlich Ursache des Unglücks - Großalarm für die Feuerwehren - 80 000 Euro Schaden

Salzweg. Gewaltige Verwüstungen hat in der Nacht zum Freitag eine Explosion in einer Biogasanlage im Salzweger Ortsteil Seiersdorf angerichtet. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 80 000 Euro. Bei den Feuerwehren wurde Großalarm ausgelöst. Als die Helfer aus Straßkirchen, Salzweg, Oberilzmühle, Hutthurm, Leoprechting und Ruderting kurz nach Mitternacht am Unglücksort eintrafen, bot sich ihnen ein wüster Anblick. Überall lagen große Gebäudeteile herum, die offensichtlich mit großer Wucht umhergeschleudert worden waren. Das Betriebsgebäude wurde total zerstört. Die Feuerwehrmänner mussten wegen der Explosionsgefahr besonders vorsichtig agieren.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war im Steuerungsraum aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Dadurch kam es zur Explosion des Vorgärungsbehälters, des sogenannten Fermenters. Aus dem angrenzenden Silo für die Nachgärung traten rund 30 Kubikmeter Gülle aus, die in ein Feld abflossen. Da sich angrenzend an das Feld ein Bachlauf befindet, wurde ein Experte des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf eingeschaltet. Dieser sollte feststellen, ob das Wasser verunreinigt wurde. Das Silo für die Nachgärung musste zunächst abgekühlt werden, da ebenfalls Explosionsgefahr bestand. Erst dann konnten die Gärungsgase kontrolliert abgelassen werden. Bei dem Brand, der gegen 1 Uhr endgültig gelöscht war, wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Ursache werden von der Kriminalpolizei Passau geführt und dauern an.