27.07.2007

12. Jugendfeuerwehr-Zeltlager des Landkreises Passau in Büchlberg

Beim Lagerwettkampf erreichte unsere Jugendgruppe unter 43 Mitbwerbergruppen den hervorragenden 5. Platz.

44 Jugendfeuerwehren heizen sich bei Wettkampf kräftig ein - Abordnung aus Schwanham siegt bei traditionellem Jugendzeltlager – 473 Teilnehmer zeigen ihr Können und ihre Geschicklichkeit in Büchlberg

473 junge Feuerwehrleute aus dem Landkreis, aus Österreich und Poxau im Landkreis Dingolfing/Landau haben beim 12. Jugendzeltlager der Feuerwehren des Landkreises in Büchlberg drei Tage ihr Können, ihre Geschicklichkeit und Einsatzfreude unter Beweis gestellt. Als Lagersieger ließ sich die Jungfeuerwehr Schwanham von den übrigen 43 Wehren und den zahlreichen Ehrengästen feiern. Die Jungfeuerwehr Schwanham nahm aus den Händen von Kreisverbandsvorsitzendem Alois Fischl die Siegertrophäe entgegen, einen Pokal mit Urkunde sowie den von Franz Silbereisen gestifteten Wanderpokal. Die zweitbeste Mannschaft stellte die Jungfeuerwehr Aunkirchen. Den dritten Platz sicherten sich die jungen Feuerwehrleute aus München bei Hutthurm. Stellvertretender Landrat Walter Taubeneder, Bürgermeister und Schirmherr Norbert Marold, Kreisbrandrat Josef Ascher und Kreisjugendwart Robert Anzenberger gratulierten. „Es war ein Zeltlager der Freude, der Kameradschaft und des Teamgeistes“, hatte Fischl vor der Siegerehrung herausgestellt. Die Feuerwehrjugend habe aus der Veranstaltung mit der Feuerwehr Büchlberg, der Lagerleitung und dem Jugendwart „eine Superveranstaltung“ gemacht. Für ihre besonderen Verdienste um das Feuerlöschwesen ehrte er die Firma Faltner, die nicht nur Ausstellungshalle und Firmengelände zur Verfügung stellte, sondern auch das Jahr über Feuerwehrleute frei stelle, um den Dienst ausüben zu können. Die Auszeichnung nahm Frank Stehling entgegen. Fischl würdigte die Verdienste von Josef Garhammer von der Feuerwehr Büchlberg mit der Ehrennadel in Silber der Landesverbands der Jugendfeuerwehr. Er zeichnete Alfred Marold von der Lagerleitung mit der silbernen Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr aus. „Urgestein“ Herbert Art erhielt für seine langjährige Unterstützung des Jugendzeltlagers die Ehrenuhr des Kreisverbands. Wolfgang Biereder, Vorstand der Feuerwehr Büchlberg, nahm für die Organisation des Camps ein besonderes Geschenk entgegen, eine von Feuerwehrmann Martin Berthold gefertigte Votivtafel. Jugendleiter Robert Anzenberger zog ein positives Resümee des Jugendlagers, das alle zwei Jahre stattfindet. „Die Disziplin der Jugendlichen war hervorragend“, unterstrich er. Auf dem Programm standen Kameradschaft, Freundschaft und Feuerwehrdienst. Diese Mischung aus Spiel, Sport, Spaß und feuerwehrtechnischen Kenntnissen, zum Beispiel für den Löschangriff, sei hervorragend angenommen worden. Auch der Lagerdienst habe gut geklappt. Das Camp begann mit Übungen und einem Lagerfeuer. Am zweiten Tag standen Wettkämpfe im Mittelpunkt, bei denen die jungen Leute an vier Stationen Kräfte und Können messen konnten. Der Tag klang mit Grillabend und Disco aus. Am dritten Tag trafen sich die Teilnehmer zum Gottesdienst in der Ausstellungshalle der Firma Falkner, den Pfarrer Christian Böck zelebrierte. „Es waren wunderschöne Tage“, bilanzierte Kreisbrandrat Ascher. Nicht nur die Feuerwehrjugend sei eine starke Truppe, auch die Feuerwehr Büchlberg. Er betonte das Miteinander über Grenzen hinweg. Bürgermeister und Schirmherr Norbert Marold gratulierte Teilnehmern und Betreuern zum Erfolg des Camps. Marold hob den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer hervor. Das Camp bot Gelegenheit, sich bei Zeltwache, Aufräumen oder Wettbewerben zu bewähren. Sie hätten Verantwortungsbewusstsein gezeigt. „Gemeinschaftliche Veranstaltungen bleiben in Erinnerung“, sagte stellvertretender Landrat Taubeneder. Er dankte Veranstaltern und Organisatoren. Er appellierte an die Jugendlichen, so weiter zu machen, Türen zu öffnen und auch der aktiven Feuerwehr beizutreten. Schon bei der Eröffnung des Camps hatte stellvertretender Landrat Günther Kohl die Jugendlichen für ihre Entscheidung gelobt, der Feuerwehr beizutreten. Der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes Dieter Schlegl hatte den Jugendlichen versichert, dass es bei den Wettkämpfen keine Verlierer gebe. Franz Kammerhuber von den oberösterreichischen Feuerwehren aus dem Bezirk Steyrland hob die partnerschaftlichen Verbindungen zwischen den Feuerwehren aus Niederbayern und Oberösterreich hervor.