24.12.2009
Friedenslicht am Mahnmal für die Opfer beider Weltkriege
von Josef Heisl
Straßkirchen Die Feuerwehrjugend brachte am Hl. Abend das Friedenslicht nicht nur zu den Familien sondern erstmals auch zum Kriegerdenkmal.“Gerade die beiden Weltkriege haben so viele Opfer gekostet, dass wir mit dem Friedenslicht ein Zeichen setzen wollten“, meinte Jugendwart Stefan Bauer (re.) zu dieser Aktion. Aus den Händen von Kommandant KBM Josef Thoma (5.v.li.) und Jungfeuerwehrmann Markus Ranzinger (6.v.li.) nahm der Vorsitzende des Krieger- und Soldatenvereins (KSV) Straßkirchen, Johann Schröger, das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi von Bethlehem entgegen. Es soll nun über die Feiertage als Symbol des Friedens an dieser Gedenkstätte, die vom KSV gepflegt wird, leuchten. An dieser Stelle werden im Übrigen die Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden im Rahmen des 125jährigen Gründungsjubiläums am 12. Juni nächsten Jahres durchgeführt.
24.12.2009
Von Neukirchen bis Breitenberg: Das Friedenslicht ist angekommen
Österreichische Feuerwehr-Kameraden bringen Flamme aus dem Heiligen Land in den Landkreis
Breitenberg Es ist ein besonderes Weihnachtssymbol und ein Zeichen der Freundschaft zwischen den Feuerwehren aus Bayern und Österreich - das Friedenslicht, das in der Geburtsgrotte Jesu entzündet wird und von Österreich aus in 25 Ländern Europas verteilt wird. Die Feuerwehr aus Aigen im Mühlkreis bringt das Friedenslicht traditionell am Vormittag des Heiligen Abends nach Breitenberg, von wo aus die heimischen Wehren für die weitere Verbreitung im Landkreis und darüber hinaus sorgen. „Was hier geschieht, berührt die Herzen“, betonte Bischof Wilhelm Schraml. Das Friedenslicht sei viel mehr als ein bescheidener Brauch, -„dieses Licht muss in unseren Köpfen und in unseren Herzen aufscheinen“, appellierte er an die Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche.
Landrat Franz Meyer dankte den Feuerwehrfrauen und -männern und allen anderen, die sich ehrenamtlich engagieren. „Das Friedenslicht braucht starke Träger, sie leben uns die Botschaft dieses Symbols vor.“ Dass diese kleine Flamme den Alltag vieler Menschen erhellen möge, wünschte sich Bürgermeister Helmut Rührl. Die Rohrbacher Bezirkshauptfrau Dr. Wilbirg Mitterlehner und Kreisbrandrat Josef Ascher dankten den Feuerwehren auch für all das, was sie während des Jahres leisten. Das Friedenslicht erhielt auch Neukirchen am Inn. Der Bürgermeister der Partnergemeinde Wernstein a. Inn, Hans Mayr, übergab auch in diesem Jahr wieder die Flamme an die Neuburger Nachbarn.
Die Straßkirchener Feuerwehrjugend brachte am Hl. Abend das Friedenslicht nicht nur zu den Familien sondern erstmals auch zum Kriegerdenkmal. „Gerade die beiden Weltkriege haben so viele Opfer gekostet, dass wir mit dem Friedenslicht ein Zeichen setzen wollten“, meinte Jugendwart Stefan Bauer zu dieser Aktion.
24.12.2009
Feuerwehrjugend mit Friedenslicht unterwegs
von Josef Heisl
Am Hl. Abend bringen die Aktiven der Jugendfeuerwehr Straßkirchen wieder das Friedenslicht ins Haus. „Diese Aktion hat bereits Tradition“, erinnert Jugendleiter Stefan Bauer, und erfreue sich wachsender Beliebtheit. Besonders Landwirte und alte Menschen freuen sich über diesen Service des Feuerwehrnachwuchses. Sie haben oft selbst nicht die Zeit oder können wegen Gebrechlichkeit oder Behinderung die Flamme nicht selbst in der Pfarrkirche abholen. Das Licht, das aus der Geburtsgrotte in Bethlehem nach Deutschland gebracht wird, gilt als ein Symbol des Friedens und der Solidarität mit den Menschen am Rande der Wohlstandsgesellschaft. Das Licht wird auf Wunsch in alle Dörfer und Weiler hinausgetragen, meint Bauer, der eine dafür sehr engagierte Jugendgruppe hinter sich weiß. An Hl. Abend ist das Telefon im Feuerwehrhaus, Nr. 08505-4592, von 12 bis 14 Uhr besetzt. Dort kann das Friedenslicht bestellt werden.




